Urheberrecht

Immer weniger Rohstoffe als vielmehr Technik und Ideen werden zukünftig die Weltmärkte bestimmen. Wer hätte noch wenigen Jahren vorhergesagt, dass einmal Tech-Konzerne die wertvollsten Unternehmen der Welt sein würden (und nicht etwa Ölfirmen)? Auch die vielbeschworene Globalisierung bekommt sukzessive mit der Digitalisierung ein neues Gesicht: Der klassische Güterhandel mit standardisierten Massenprodukten ist in Zeiten der 3D-Drucker ein Auslaufmodell.

Aus einer wirtschaftsrechtlichen Betrachtung dürfte das Geistige Eigentum aller „Copyleft“-Ansätze zum Trotz das Gold des 21. Jahrhunderts sein, denn unabhängig vom „Content“ selbst (Software-Applikationen, wissenschaftliche oder technische Darstellungen, Datenbankwerke, Lichtbildwerke, Musik, Literatur, Multimedia- und Filmwerke etc.) ist auch der (netzbasierte) Vertriebs- bzw. Verwertungsweg (Fernabsatz, Downloads, Streaming Media, Hardwareintegration) als solcher in seiner besonderen Ausgestaltung und seinen steuernden Algorithmen regelmäßig (wenngleich nicht immer) schutzgegenständlich und -bedürftig.

Denn die Gewährleistung der Kompensationspflicht für eine lizenzierbare Nutzung bzw. Verwertung von kreativen Leistungen menschlicher Schaffenskraft und damit die materiell-rechtliche Anerkennung und ggf. Durchsetzungsmöglichkeit der Urheberschaft über seine korrelierenden ausschließlichen Verwertungsrechte bleibt auch weiterhin der unabdingbare Motor einer konsumierenden und produzierenden Gesellschaft, insbesondere im digitalen Wandel der Zeit – und damit natürlich auch ein kultureller Motor und nicht etwa Hemmschuh.

Wir beraten und vertreten Sie zu allen Fragen des Schutzes des „Werks“, also Ihrer persönlichen geistigen Schöpfung, sowie seiner kommerziellen Verwertung insbesondere im Wege von Lizenz-, Vertriebs- oder Gesellschaftsverträgen. Des Weiteren überwachen wir gezielt Marktbereiche nach unerlaubten Verwertungsformen und verfolgen außergerichtlich und gerichtlich Rechtsverletzungen.